Mit dem Zusammenschluss aller Gemeinden des Burgenlandes zu einem landesweiten Abfallverband wurde im Jahr 1980 der Grundstein für eine flächendeckende Abfallwirtschaft im Burgenland gelegt. Zweck der Verbandsgründung war es, im Burgenland ein effizientes, kostengünstiges und bürgernahes Abfallwirtschaftssystem zu installieren. Die Gründung des BMV bedeutete die Abkehr von den bis dahin üblichen wilden Ablagerungen hin zu einer ordnungsgemäßen Abfallverwertung und Entsorgung. Die konsequente Verfolgung der abfallwirtschaftlichen Zielsetzungen und die stete Weiterentwicklung führten dazu, dass das Burgenland heute auf ein landesweit einheitliches Sammel- und Verwertungssystem verweisen kann. Das Burgenland ist damit neben Wien bis heute das einzige Bundesland in Österreich mit einer landesweit einheitlich flächendeckenden Abfallbewirtschaftung. Die Struktur eines landesweiten Verbandes hat sich bis heute bestens bewährt und ist beispielgebend in Österreich.
Sozial nachhaltiges Handeln und die Sicherung der Daseinsvorsorge stellen heute ebenso Herausforderungen dar wie die Erfüllung unserer abfallwirtschaftlichen Kernkompetenzen „Abfallvermeidung und ökologische Abfallverwertung“. Bei diesem Spagat kommt der BMV aber seinem gesellschaftspolitischen Auftrag nach, bei dem nicht der Profit sondern der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Vordergrund steht. Das verstehen wir unter kommunaler Abfallwirtschaft.