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Vom Altkarton zur neuen Wellpappe

Wissen Sie wie aus alten Kartonagen neue Kartons entstehen?

110.000 Tonnen Papier- und Kartonabfälle in Tirol

In Tirol fallen aus Haushalten und Gewerbe jährlich 110.000 Tonnen Pa­pier- und Kartonabfälle an. Das entspricht ungefähr dem Gewicht von 44.000 vollbeladenen Hubschraubern.

Sammeln - der erste Schritt zur Wiederverwertung

Bevor aber aus Altpapier und Kartonagen wieder neue Produkte entstehen muss erst mal eingesammelt und getrennt werden. Diese wichtige Aufgabe übernimmt die Firma Zimmermann-Ganahl AG. Sie holen mit ihrem modernen Fuhrpark jährlich 60.000 Tonnen Kartonagen von Recyclinghöfen, Wert­stoffinseln und mittels GESTRA (Geschäftsstraßenentsorgung – hier können zu einem gleichbleibenden Termin Kartonagen aus Handel und Gewerbe zur Abholung bereitgestellt werden) ab und bereiten es in Hall in Tirol auf die Weiterreise vor.

Sortenspezifische Sortierung

Zuerst wird der Karton sortiert, um eine gute Qualität des Rohmaterials zu erreichen. Dies geschieht in modernsten Sortieranlagen, sodass es möglich ist die Kartonagen schnell sortenspezifisch zu trennen und gleichzeitig genau zu kontrollieren.

Auf dem Weg zur Wellpappe

Dann geht es für das so aufbereitete Material weiter nach Vorarlberg, genauer gesagt zur Rondo Ganahl AG in Frastanz, dem Mutterkonzern der Firma Zimmermann-Ganahl AG.

Dort kommt das sortierte Material in einen sogenannten „Pulper“, das ist ein großer Bottich in dem sich das Papier auflöst. Die entstehende, breiartige Masse wird dann noch von Fremdstoffen befreit und ist somit bereit als Wellpapperohpapier seinen Weg fortzusetzen.

Zu 100% aus Recyclingmaterial

Aus der fertigen Wellpappe werden dann weitere hochwertige Produkte hergestellt, zum Beispiel Faltkartons und Kartonverpackungen für die Industrie. 

Das fertige Produkt besteht zu 100% aus Recyclingmaterial und ist so­mit eine Kreislaufverpackung mit günstiger CO2-Bilanz.